Der ehemalige Braunkohlebergbau in der Mantscha westlich von Graz ist Vielen von uns heute nicht mehr bekannt, denn die einstigen Stollen dieses Bergbaus sind zur Gänze verbrochen, die Halden sind mit Wald überwachsen und die Betriebsanlagen sind abgetragen worden. Und kaum eine Person, die durch die Wälder etwas westlich der Rudolfswarte am Buchkogel streift, weiß, dass sie oder er auf montanhistorisch genutzten Boden wandelt. Dazu sind die Spuren des einstigen Bergbaus im Gelände zu undeutlich. Und auch die Geschichte des Bergbaus liegt im Dunklen, erzählen die bestehenden wissenschaftlichen lagerstättenkundlichen Arbeiten nur sehr wenig über die Geschichte des kleinen Bergbaus.
Dass ich auf diesen einstigen Bergbau in der Mantscha aufmerksam geworden bin, hat seinen Ursprung in der Arbeit von Weber und Weiss1 über die Bergbaugeschichte und die Geologie der Österreichischen Braunkohlevorkommen. Ich suchte nämlich eines Tages nach einem Braunkohlebergbau im steirischen Ennstal und musste dabei feststellen, dass im Raum westlich von Graz im 19. Jahrhundert eine große Anzahl von kleinen Kohlegruben bestanden. Dazu kam noch die Tatsache, dass ich allwöchentlich genau in das Gebiet dieses einstigen Bergbaus vor den Toren von Graz zum Einkaufen fahre, ohne bisher zu bemerken, dass ich mich allwöchentlich nur wenige Meter von den alten Stollen, Schächten und Halden befunden habe. Diese Tatsache machte mich nun neugierig.
Über Kohle im Allgemeinen
Kohle und ihre Eigenschaft zu verbrennen und beim Verbrennen Wärme abzugeben war bereits dem griechischen Philosophen Theophrast (322 – 287 v. Chr.) bekannt als er schrieb: „Unter den zerbrechlichsten Steinen gibt es einige, die, wenn man sie in ein Feuer bringt, wie angezündete Kohlen2 werden und lange so verbleiben. Sie fangen Feuer, wenn man glühende Kohlen darauf wirft …“. Trotz alledem dauerte es fast an die 2000 Jahre, bis die Menschheit begann sich der Kohle3 als Brennstoff zu bedienen und diese bergmännisch abzubauen.
Kohle entstand ursprünglich aus abgestorbenen Pflanzen, wie beispielsweise aus Bäumen einstiger sumpfiger Regenwälder. Diese Sümpfe und Moore waren es, aus denen später die heutigen Kohlenflöze entstanden, bis es aber soweit war, war ein langer Prozess notwendig. Ausgehend von der Tatsache, dass in Mooren und Sümpfen der Grundwasserspiegel bis annähernd an die Oberfläche reicht, kommt abgestorbenes Pflanzenmaterial in einem sauerstofflosen Milieu zu liegen, was die übliche Zersetzung von Pflanzen durch Bakterien und Pilze verhindert. Senkt sich noch zusätzlich der Boden über lange Zeit hinweg ab, so werden die Moore und Sümpfe immer tiefer. Und desto tiefer man in ein Moor vordringen oder graben würde, umso dunkler werden die abgestorbenen Schichten und umso mehr vertorftes Material wird man antreffen. Dieser Torf ist der erste kleine Schritt zur Braunkohle und werden die Torfschichten dann noch von Sedimenten überlagert und über Millionen von Jahren Druck mit höheren Temperaturen ausgesetzt, wird in weiterer Folge ein Inkohlungsprozess gestartet. So entsteht aus den pflanzlichen Ausgangsprodukt nach ungefähr 20 bis 40 Millionen Jahren Braunkohle. Je länger die Braunkohle, wissenschaftlich auch als Lignit bezeichnet, diesem Inkohlungsprozess ausgesetzt ist, umso höher wird auch der Inkohlungsgrad der Kohle und umso höher ist heute auch der Heizwert. Urwälder aus beispielsweise der erdgeschichtlichen Formation des Karbons konnten durch so einen sehr langen Inkohlungsprozess von über 250 Millionen Jahren in Steinkohle oder sogar Anthrazit umgewandelt worden sein, ganz selten sogar in Grafit.
Der zur Kohle umgewandelte Torf der urzeitlichen Wälder in der Mantscha war nur ungefähr an die 20 Millionen Jahre der Inkohlung ausgesetzt, wodurch eher minderwertige Kohle entstanden ist. Auch hat sich der Boden der Moore kaum gesenkt, was sich auf die Mächtigkeit der Kohlenflöze ausgewirkt hat, die lediglich Mächtigkeiten um die 5 Meter erreichen.
Die Geschichte des Bergbaus
Vom Kohlebergbau in der Mantscha ist, was die Geschichte angelangt nicht sehr viel überliefert. Was wir heute wissen ist, dass an 3 unterschiedlichen Orten Bergbau betrieben wurde und Braunkohle abgebaut wurde. Der zeitlich gesehen älteste der 3 Abbaue befand etwas mehr als 200 Meter nordnordöstlich des Gehöftes vlg. „Köberl“, knapp westlich des alten Zufahrtsweges zum Gehöft. Dieser Weg ist heute fast nicht mehr zu erkennen, wurde er vor vielen Jahren durch eine breite Gemeindestraße ersetzt. Dieser kleine Bergbau wurde zwischen 1853 und 1855 von den Herren Stöger und Porch als ein Schachtbau betrieben. Hilber4 beschreibt, dass Stöger und Porch bereits nach 2 Metern den Kohleflöz erreicht hatten und Rolle5, der den Bergbau in den Jahren kurz nach Ende der Betriebszeit aufgesucht hatte sagt, dass er auf den verlassenen Halden des Schurfes einen wie er festhält „festen schwarzbraunen Lignit“ vorgefunden hatte, sowie „blaugraue und braune Schieferthone und Mergel mit den Resten von Land- und Süßwasserschalentieren“. Bei den angesprochenen Schnecken handelte es sich um die Tellerschnecke „Planorbis“, eine frühe Verwandte der bei uns bekannten Weinbergschnecke „Helix“ und um eine Art von Turmschnecken mit dem lateinischen Namen „Clausilia grandis“. In der IRIS Datenbank der geologischen Bundesanstalt wird dieser kleine Abbau6 als geringmächtiges Braunkohlenlager in grauen, siltig bis sandigen limnisch-fluviatilen Tonen eines einstigen Flachmoores beschrieben.
Der zweite Abbauort war der größte und der am längsten betriebene Abbau in der Mantscha. Er wurde in der Literatur als sogenannter „Köberlschurf“ bezeichnet. Dieser Abbau befand sich 160 Meter südöstlich des Gehöftes vlg. „Köberl“ im Bereich der Parzelle Nummer 172. Auch diesen Abbau7 finden wir in der IRIS Datenbank, wo er mit 2 Stollen und 2 Schächten und einer Betriebszeit um das Jahr 1876 herum und zwischen 1919 und 1920 angegeben wird. Hilber8 beschreibt diesen kleinen Bergbau als „im Thal des Förstlbaches zwischen vlg. „Rauch“ und vlg. „Köberl“. Dazu dokumentiert er einen Aufschluss im Wald, der von oben nach unten zuerst fast 6 Meter graue Letten zeigt, dann 60 Zentimeter Braunkohle oder Lignit, dann wiederum 50 Zentimeter Letten als Zwischenmittel und dann für 40 Zentimeter wieder Lignit. Nach einem weiteren 1 Meter 70 breiten Zwischenmittel tritt noch einmal für 40 Zentimeter Braunkohle auf und auch eine Arbeit von Schmidt9 gibt ähnliche Dimensionen für den Kohlenflöz des „Köberlschurfes“ an. So heißt es: „Im Schurfstollen SE „Köberl“ trat Kohle in 5,7-7,2 m Tiefe auf. Das waren zwei Kohlenbänke von 0,83 m und 0,37 m, die mit 200 Grad nach Westem einfallen. In 1,7 m Tiefe trat eine weitere Kohlenbank von 0,37 m auf. In einem weiteren Schurfstollen fand sich in 0,4-1,5 m Tiefe ein Flöz“.
Von Weber und Weiss10 wissen wir, dass die Berghauptmannschaft Klagenfurt dem Andreas Lampl, einem Grundbesitzer in der Mantscha, im Jahr 1876 das aus 3 Doppelgrubenmaßen bestehende Grubenfeld „Josefa“ verlieh, wobei der Name des Grubenfeldes mit dem Vornamen seiner Frau Josefa in Verbindung gebracht werden kann. Lampl, auch Lampel in den katholischen Kirchenmatriken der Pfarre Strassgang geschrieben, bezeichnete seinen Bergbau offiziell mit „Mantscha Braunkohlebergwerk“. Ob Lampel direkt aus der Mantscha oder einer der umliegenden Gemeinden stammte liegt im Dunkeln, gibt es keine entsprechenden Einträge in den katholischen Kirchenmatriken dieser Zeit. Den einzigen Verweis auf Lampel finden wir im Sterbebuch der für die Mantscha zuständigen Pfarre Straßgang, als am 20. März 1880 die Frau von Andreas Lampel verstarb11. Basierend auf diesem Eintrag war der Wohnsitz des Ehepaares zu dieser Zeit Mantscha 24, einem Haus am Fuße des Bockkogels an der Grenze nach Gedersberg. Der Grundbesitzer der Parzelle Nummer 172 Johann Schnabl vlg. „Köberl“ war darüber hinaus nicht nur Verpächter, sondern arbeitete auch mit seinen über 60 Jahren als Bergarbeiter im Bergbau von Lampel. Der einstige Pachtvertrag zwischen Schnabl und Köberl aus dem Jahr 1876 konnte trotz intensiver Suche in den Unterlagen des Hofes vlg. Köberl nicht mehr gefunden werden. Der „Köberlbauer“ Johann Schnabl12 verstirbt 1886 im Alter von 71 Jahren.
Im Jahr des Todes seiner Frau verkauft Lampel den Bergbau an die Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbaugesellschaft, kurz GKB, die den Bergbau jedoch ruhend legt. Nach Geutebrück13 beginnen 1911 wieder Schurftätigkeiten durch die GKB und im Zeitraum zwischen 1918 und 1920 lebt der Bergbau kurz wieder auf und Jahr 1919 fördern 7 Bergarbeiter 500 Tonnen Braunkohle. Nach dem Niedergang des Bergbaus wird dieser 1934 heimgesagt und gelöscht.
Der dritte und südlichste Schurf lag nach Hilber14 340 Meter südsüdwestlich des Gehöftes vlg. „Köberl“ in der Parzelle 325 der Gemeinde Mantscha, wo Andreas Lampel einen Schacht abteufte und ein kleines Kohlevorkommen aufschloss. Auch diesen Schurf finden wir in der IRIS Datenbank15. Und so wie den „Köberlschurf“ verkaufte Andreas Lampel 1880 auch diesen Abbau an die GKB, wie einen weiteren kleinen Kohlebergbau in Wetzelsdorf.
Neben diesen 3 Abbauen zeigt uns die Lagerungskarte des Josefa Grubenfeldes noch einen kleinen Abbau westlich des Förstlbaches in der Parzelle Nummer 338. Dieser Abbau ist weder in der IRIS Datenbank erwähnt, noch gibt es irgendwelche Beschreibungen über den Abbau.
Neben den verschiedenen zuvor beschriebenen Abbauen berichtet Hilber16 basierend auf einer Aussage des „Köberlbauern“, dass vor 15 Jahren um das Jahr 1879 herum, der Graf Herberstein 10 Meter nach 4 Uhr entfernt vom Abbau des Andreas Lampel einen Stollen angeschlagen hatte. Aus diesem Abbau soll Herberstein 2000 Wiener Zentner18 Braunkohle gefördert haben. Da Lampel im Jahr 1879 noch die Bergbaurechte in der Parzelle Nummer 172 besessen hatte, muss laut Katasterplan dieser Zeit der Bergbau des Grafen Herberstein in der östlich benachbarten Parzelle Nummer 201 umgegangen sein. Eine Begehung des Geländes wird diese Vermutung auch bestätigen.
Nach Aussagen des heutigen Köberlbauern befand sich ein weiterer Stollen am Grund des nahegelegenen Bauernhofes. Dieser Stollen wurde im Rahmen von Bauarbeiten durch Zufall geöffnet. Wie der Köberlbauer mir mitteilte, handelte es sich um einen mit Holz ausgebauten Stollen, aus dem reichlich Wasser floss und der tief in den Berg ging. Dieses Mundloch wurde wieder verschlossen. Ein weiterer Stollen befand sich laut der, von der Bergbehörde für Andreas Lampel erstellten, Lagerungskarte im Bereich des Förstbaches. Über diesen Einbau existieren heute keine Informationen mehr.
Der Bergbau heute
Von den einstigen Stollen und Halden ist heute nur mehr sehr wenig zu sehen. Die meist versteckten Spuren lassen sich dazu am besten mit Hilfe der frei zugänglichen ALS-Karte19 der Steiermark gezielt suchen. Mit Hilfe dieser Art der Recherche und ohne das Gelände vorab begangen zu haben, erkennen wir bereits sehr deutlich im Bereich des „Köberlschurfes“ 3 Stollen mit teilweise vorhandenen Haldenresten, sowie einen möglichen Tagbau oder auch nur natürlichen Aufschluss im Gelände. Markieren wir diese 3 Stollen und den Tagbau auf der ALS-Karte und legen wir den historischen Katasterplan darüber, so erkennen wir, dass sich 2 der Einbaue, wie auch der Aufschluss im Bereich der westliche Grabenflanke in der Parzelle 172 befinden. Dabei handelt es sich um die in der IRIS-Datenbank beschriebenen 2 Stollen des Köberlschurfes. Die in der IRIS-Datenbank angegebenen Schächte lassen sich auf der ALS-Karte vorerst nicht erkennen. Wir haben diese 2 Stollen mit den Punkten MANTSCHA_0120 und MANTSCHA_0221 markiert, sowie den bei Hilbert beschriebenen Aufschluss mit MANTSCH_0322. Bei dem dritten ehemaligen Stollen, der knapp südöstlich neben dem Punkt MANTSCHA_02 liegt handelt es sich um den Schurfbau des Grafen Herberstein. Diesen haben wir mit MANTSCHA_0423 bezeichnet.
Fazit
Der ehemalige Braunkohlebergbau in der Mantscha ist heute nur mehr einer kleinen Zahl der Bevölkerung bekannt. Zu wenig ist von diesem einstigen Bergbau erhalten geblieben. Bemerkenswert ist, dass die Menschen des ausklingenden 19. Jahrhunderts und der Zeit um den 1. Weltkrieg herum, durch persönlichen Einsatz und Arbeitswillen es schafften, auch in einer Zeit des Niedergangs qualitativ schlechte Rohstoffquellen zu nutzen. So war es nicht nur die Braunkohle aus der Mantscha die Leuten Arbeit brachte, sondern eine Reihe weiterer kleiner bemerkenswerter Bergwerke der Region der Stadt Graz.
Literatur und Quellen:
1 WEBER, Leopold, WEISS Alfred, 1983: Bergbaugeschichte und Geologie der österreichischen Braunkohlevorkommen, IN: Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt, Wien, Seiten 37 ff.
2 Anmerkung: Theophrast meint hier Holzkohle
3 PETRASCHEK, Walther, E., 1956: Kohle, Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg, New York
4 HILBER, Vincenz, 1894: Das Tertiärgebiet um Graz, Köflach und Gleisdorf, IN: Jahrbuch der kaiserlich-königlichen Geologischen Reichsanstalt, Wien, Seite 312
5 ROLLE, Friedrich, 1856: Die tertiären und diluvialen Ablagerungen in der Gegend zwischen Gratz, Köflach, Schwanberg und Ehrenhausen in Steiermark.- Jb. Geol. R.-A., 7/3, Wien, Seite 545
6 Eintrag im Interaktives Rohstoffinformationssystem der Geologischen Bundesanstalt: ID 1613, Bergbau- und Haldenkataster: 164/3009
7 Eintrag im Interaktives Rohstoffinformationssystem der Geologischen Bundesanstalt: ID 2715, Bergbau- und Haldenkataster: 164/3011
8 HILBER, Vincenz, 1894: Das Tertiärgebiet um Graz, Köflach und Gleisdorf, IN: Jahrbuch der kaiserlich-königlichen Geologischen Reichsanstalt, Wien, Seite 312
9 SCHMIDT, Walter, 1986: Abschlußbericht über die Gasführung steirischer Kohlevorkommen, Leoben, Seite 43
10 WEBER, Leopold, WEISS, Alfred, 1983: Bergbaugeschichte und Geologie der österreichischen Braunkohlevorkommen, IN: Archiv für Lagerstättenforschung der geologischen Bundesanstalt, Wien, Seite 37 f.
11 MATRICULA ONLINE, 2025: Rk. Diözese Graz-Seckau. Pfarre Graz-Strassgang, Sterbebuch VI 1853-1887, Seite 378
12 MATRICULA ONLINE, 2025: Rk. Diözese Graz-Seckau. Pfarre Graz-Strassgang, Sterbebuch VI 1853-1887, Seite 545
13 GEUTEBRÜCK, Ernst, 1980: Übersicht über die Kohleführenden und Kohlehöffigen Tertiärgebiete der Steiermark, IN: Bericht im Rahmen des Forschungsprojektes 2975 des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Montanuniversität Leoben, Seite 126 – 128
14 HILBER, Vincenz, 1894: Das Tertiärgebiet um Graz, Köflach und Gleisdorf, IN: Jahrbuch der kaiserlich-königlichen Geologischen Reichsanstalt, Wien, Seiten 311 ff.
15 Eintrag im Interaktives Rohstoffinformationssystem der Geologischen Bundesanstalt: ID 2715, Bergbau- und Haldenkataster: 164/3011
16 HILBER, ebenda
17 vermutlich meint Hilber 15 Jahre vor der Drucklegung seiner Arbeit
18 Entspricht 112 Tonnen
19 ONLINE RECHERCHE, 2025: Airborne Laser Scanning Karte des digitalen Atlas der Steiermark, https://gis.stmk.gv.at/wgportal/atlasmobile/map/Basiskarten/Basiskarte
20 Geografische Koordinaten: N47.037767° E15.364753°
21 Geografische Koordinaten: N47.036876° E15.364713°
22 Geografische Koordinaten: N47.037248° E15.364597°
23 Geografische Koordinaten: N47.036452° E15.364856°
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