Kleine Bergkristalle ganz groß

In den Kalk- und Dolomitgesteinen des Grazer Berglandes gibt es Stellen, an denen sich Bergkristalle finden lassen. Natürlich nicht so groß, wie die Bergkristalle aus den Hohen Tauern oder Schweizer Bergen, die mit Längen von vielen Zentimeter und bis zu vielen Dezimetern Größe begeistern, dafür aber gleichermaßen schön. Die Kristalle im Bergland rund um Graz sind klein, wasserklar und oftmals leicht bräunlich eingefärbt. Ein derartiges Vorkommen gab es nahe der Burg Waldstein und die in Klüften sitzenden Kristalle erreichten Größen um die 5 mm.

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In der Enge einer Kluft

So manches altes Erzlager der Blei-Silber-Bergwerke im Bergland von Graz wird von schmalen Klüften durchzogen und ganz besonders bemerkenswerte Klüfte lassen sich in einem alten Stollen des ehemaligen Bergbaues bei Deutsch-Feistritz bewundern. Die knapp 20 cm breiten Felsspalten sind viele Meter tief und verlaufen geheimnisvoll in den Berg hinein. Obwohl keine Tropfsteinhöhle, sondern ein Bergwerksstollen, sind diese Klüfte mit Tropfsteinen besetzt, die in den engen Spalten gerade so viel Platz gefunden haben, dass sie wachsen konnten. Die leicht durchscheinenden Tropfsteine sind mit einer gelblichen Lehmschicht überzogen und leuchten wunderbar in einer von hinten platzierten Lichtquelle und die dabei entstehenden Lichtsäume lassen die Tropfsteine sich vom Hintergrund deutlich abheben.

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Im lichtleeren Raum

Untertage-Fotografie bei der man sowohl hinter der Kamera, als auch vor der Kamera steht ist eine besondere Herausforderung, vor allem dann, wenn man noch gleichzeitig auch als Assistent fungiert. Oder mit anderen Worten ausgedrückt, wenn man zur Gänze allein arbeitet. Einmal muss man massenhaft Ausrüstung über lange Strecken transportieren, denn die alten Stollen sind ja nicht neben einem Parkplatz sondern sind irgendwo in steilen und bewaldeten Gräben oder anderen unzugänglichen Gebieten.

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Tropfsteine stehen senkrecht

Die Lurgrotte bei Semriach ist eine unserer schönsten steirischen Tropfsteinhöhlen. Als aktive Wasserhöhle ist sie vor allem während richtiger Hochwasserperioden nicht ungefährlich, da ein sehr großer Teil der Entwässerung des Semriacher Beckens durch das Höhlensystem läuft und plötzlich ungeheure Wassermengen durch die Höhle fließen können.

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Waldstein

Entlang der alten Handelsstraße von Deutschfeistritz über den Gleinalmsattel in das obere Murtal bewachten mehrere Burgen den Weg und hoben die damals üblichen Wegzölle ein. Eine dieser Befestigungen war die Burg Waldstein, auf der im ausklingenden Mittelalter den Grafen von Windischgrätz wohnten. Ein Wall mit Türmen sperrte im Tal den Handelsweg an der Stelle, an der sich das heute Schloß Waldstein befindet und auf der Anhöhe thronten eine Vorburg – der Hungerturm oder Reckturm – und dahinter die eigentliche Festung.

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Horkbaue

In der Umgebung von Großstübing gibt es eine Reihe von alten Bergbau-Stollen, die viele hunderte Jahre alt sind. Ein solcher Bergbau befand sich unterhalb des ehemaligen Gehöftes Hork. Sein Mundloch ist total verbrochen, jedoch gibt es noch einen versteckten gesenkartigen Zugang, der in die ehemalige Silbergrube führt. Enge alte Strecken, sodass gerade ein Mann Platz hat, dunkle Schrägschächte, seltsame Sinterbildungen und teilweise Verbrüche machen es schwer die Fotoausrüstung in diese Unterwelt zu bringen. Als Belohnung gibt es dafür außergewöhnliche Aufnahmen.

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Die kleine Wasserwelt

Die Kalkfelsen des Grazer Berglandes bilden Karstlandschaften mit Höhlen und Schluchten mit Wasserfällen und seltenen Pflanzen. Eine derartige Schluchtbildung, die in unmittelbarer Umgebung zu einem der größten Bergbaue des Grazer Berglandes liegt ist der Badlgraben. Kaum besucht, mit seltenen Farnen bewachsen gibt es kleine Wasserfälle und glatte Felswände.

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